Warum werden frustrierte Mitbürger plötzlich zu Wählern rechter Parteien? Woher kommt der Zorn, der sich durch Europa frisst? Und was passiert, wenn Demokratien ihre eigene Wehrhaftigkeit unterschätzen?
In diesem Buch erzählt der Autor in lebendigen und oft persönlichen Szenen, wie unterschiedliche Formen des Zorns entstehen und wie sie das politische Klima vergiften. Er beschreibt Begegnungen mit den „neuen Nachbarn“, mit enttäuschten Bürgern, mit überzeugten Rechtswählern und mit jenen, die sich zwischen Resignation und Radikalisierung verloren haben.
Gestützt auf belegbare Fakten zeigt er, wie globale Machtspiele, gesellschaftlicher Wandel und gezielte politische Strategien den Rechtsruck in Europa befeuert haben. Er blickt zurück auf die Nachkriegszeit, erklärt den Niedergang einst starker demokratischer Parteien wie der SPÖ und schildert, wie rechte Bewegungen daraus neue Kraft schöpfen konnten.
Das Ergebnis ist ein präziser Blick auf Ursachen, Dynamiken und Folgen. Von der Unterwanderung demokratischer Institutionen bis zur Instrumentalisierung von Migration. Von der politischen Müdigkeit vieler Bürger bis zum Wiedererstarken des Faschismus in den USA, das als Warnsignal für Europa verstanden werden muss.
Dieses Buch verbindet persönliche Erfahrungen, historische Zusammenhänge und klare Analysen. Es richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum unsere Gesellschaft so verletzlich geworden ist und warum es heute wichtiger ist als je zuvor, rechtspopulistische Kräfte in Deutschland und Österreich nicht an die Macht kommen zu lassen.