Aktuelles

Tagesgeschehen zum Nachlesen

Für alle die das Buch schon gelesen haben, aber natürlich auch für alle, die es vieleicht noch lesen werden, an dieser Stelle, so als Fortsetzung des Buchinhaltes, eine Zeit lang noch Kommentare zum Tagesgeschehen aus den Zeitungen oder den sozialen Medien. Wenn man kein Influencer ist und es auch nicht werden möchte, bleibt dieser Weg der Kommunikation jederzeit offen. Natürlich geht es dabei hauptsächlich um unsere netten rechtspopulistischen Freunde. Wie einfach es ist, ihre Reaktionen vorherzusagen, ihre Statements bei Ereignissen, die ihnen nicht gefallen und ihre Beiträge, die sie vor allem in den sozialen Medien in Hülle und Fülle verbreiten. Ja, sie sind leicht durchschaubar, die rechten Politiker. Und gerade deshalb sollte man nicht auf die durchschaubaren Pläne der Damen und Herren hereinfallen. Dann alles was sie wollen ist längst bekannt: kein freies Denken und keine Demokratie!

Thema

Reaktion

25.03.2026
Es ist Wahlkampf in Ungarn

Nun sind wieder Diffamierungen, Skandale und Fake News an der Tagesordung.
Und: Geheimdienste!

(Nachzulesen u.a. auf Seite 161 im Buch)

Worauf rechtsradikale Diktatoren gerne zurückgreifen, das ist der Geheimdienst des jeweiligen Landes. Will man dazu noch ein Land unterstützen, sendet man den eigenen Geheimdienst auch dorthin, um z. B. Wahlen zu manipulieren. Man erinnere sich, dass auch im Buch schon steht, dass jemand, der Diktator werden will oder es bereits ist, und es bleiben möchte, unbedingt den eigenen oder eben einen anderen Geheimdienst benötigt. Genosse Orbán erhält daher Unterstützung vom russischen Geheimdienst. Nun hat man sogar erwogen, ein fingiertes Attentat auf ihn zu planen, das als „Gamechanger“ für die kommende Wahl dienen sollte. Hatten wir nicht schon vor einiger Zeit einen ähnlichen Vorfall, bei welchem ein Präsidentschaftskandidat um Ohresbreite verfehlt worden ist und danach die Wahlen gewonnen hat? Ja, ein solcher Vorfall ist sicher von Vorteil für einen kränkelnden Kandidaten. Man sieht also, wozu Geheimdienste in der Lage sein können, wenn sie korrupter maßen eingesetzt werden. 

Wie war das bei Kickl? Wollte er nicht auch unbedingt „seinen“ Geheimdienst? Natürlich weiß in der Zwischenzeit jeder, dass Orbán auf Putins Schoß sitzt und auch unsere FPÖ ebenso gerne diesen Platz einnehmen würde. Und jetzt besteht die Gefahr, dass Orbán einen Gegner bei der Wahl hat, der ihm sein Amt wegnehmen könnte. Natürlich hat man schon längst versucht, ihn zu diffamieren. Angebliche Skandalvideos gegen Péter Magyar hat man schon präsentiert. Waren aber ein Schuss ins Ofenrohr. Er unterzog sich sogar einem Drogentest, indem er in Wien einige Haare opferte. Und nun hat man Orbán auch noch mit einem Spionageverdacht zum Nachteil der EU konfrontiert. Man merkt, es ist Wahlkampf. Da wird an allen Ecken Schmutzwäsche gewaschen. 

Anhand dieser Beispiele kann man nun wieder sehr gut erkennen, wozu rechte Politiker neigen, um entweder an die Macht zu kommen oder diese mit allen Mitteln zu verteidigen. Sie sind alle durchschaubar, die Rechten, die nur Autokratien wollen. 

Irgendwann werden auch bei uns wieder Wahlen sein. Und es wird sie wieder geben, die Polemisierer, die Dampfplauderer, die Versprecher für alles und all jene, die hirnlos wie immer, kurzsichtige Aktionen starten, um an die Macht zu kommen. Es ist ihnen egal, ob sie damit am Ende nun Schaden anrichten. Das Beispiel Trump sollte wohl Beweis genug dafür sein. Und es sollte auch Beweis genug sein, bei den nächsten Wahlen keiner rechten Partei seine Stimme zu geben.

22.03.2026
No Kings Day - again

IN AMERIKA HABEN WIR KEINE KÖNIGE

"Wenn unsere Familien bedroht sind und die Kosten die Menschen an den Rand des Ruins treiben, ist Schweigen keine Option. Wir werden uns und unsere Gemeinschaften gegen die ungerechten und grausamen Gewalttaten dieser Regierung verteidigen. Amerika gehört nicht Autokraten, gierigen Milliardären oder jenen, die durch Angst herrschen.
Es gehört uns, dem Volk."

In Amerika kündigt sich der nächste  "No Kings Day" am 28.03.2026 an. Mal sehen, wie es dem grenzdebilen Despoten dabei gehen wird.

„Die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten bewegen sich in Richtung Diktatur, genau das, was die Gründerväter vermeiden wollten!“ Mit diesem Satz leitete Staffan Lindberg, Gründungsdirektor des V-Dem Instituts („Varianten der Demokratie“), einen Beitrag des Freedom House im Internet ein. Und weiter: „Es ist der rasanteste Niedergang in der Geschichte der Vereinigten Staaten und einer der rasantesten weltweit."

Treffender kann man den Zustand der USA nach etwas mehr als einem Jahr unter der Führung eines rechtsradikalen Despoten nicht beschreiben. Und egal wo derartige Gestalten auch regieren, es sind immer dieselben Ergebnisse, welche nach einiger Zeit des Regierens derartiger Hornochsen herauskommen.

Explodierende Preise in den Supermärkten, nicht erst seit dem Iran-Krieg, Untergrabung der Meinungsfreiheit, Menschenrechtsverletzungen und Gestapo ähnliche Menschenverfolgungen gehören nun auch zum Alltag in den USA. Und sogar die Nationalgarde wurden schon in demokratisch geführte Bundesstaaten gesendet, um dort angeblich die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten. Tatsächlich galt es aber nur, aufkommenden Widerstand gegen die Mafiamethoden des Präsidenten zu unterbinden.

Ein weiterer Bericht von Freedom House besagt, dass die USA unter den freien Ländern zusammen mit Bulgarien und Italien im vergangenen Jahr den größten Rückgang an politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten zu verzeichnen hatten.

Ja, das sind die Ergebnisse, wenn rechtsradikale Typen wie Trump in einer bestehenden Demokratie ans Ruder kommen.

Am 28. März kommt es zu einem neuerlichen „No Kings Day“ in den USA. Vermutlich wird es die größte Demonstration für Freiheit und Grundrechte werden, welche die Menschheit bisher gesehen hat. Bei uns in Österreich sollten sich alle Wähler der rechten Partei diese Demonstrationen gut ansehen, um zu lernen, dass es auf der Welt kein einziges Land gibt, in welchem autokrate Regierungen zum Wohl des Volkes regieren. 

21.03.2026
Es war wieder einmal soweit: Putins Vasallen haben sich gemeldet. Mit populistischen, undurchführbaren Forderungen und mit der Blockierung der Ukraine-Hilfe wollen Kickl und Orbán wieder bei ihren Rechtswählern Punkte sammeln.

Die Freiheitlichen haben sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Natürlich nutzen sie die im Moment herrschende miese Lage bei den Spritpreisen zu ihren Gunsten aus. Selbstverständlich soll nur bei den Steuern eingespart werden, was 40 bzw. 44 Cent bei den Benzin- und Dieselpreisen ersparen würde. Denn wer zahlt schon gerne Steuern? Und schon johlen die Dümmsten der dummen Anhänger wieder auf, ohne darüber nachzudenken, wer das auch zahlen soll. Ach ja, dafür gibt es ja auch gleich eine Lösung: die Streichung der Ukraine-Hilfe! 

Und weil wir schon dabei sind, erwähnen wir einen zweiten Jokel, der die Hilfe an die Ukraine unterbinden möchte: Orbán. Er legt sich in der EU quer und blockiert die Auszahlung der Ukraine-Hilfe.

Was führen beide im Sinn? Nicht das Wohl der Österreicher, sondern lediglich das Wohl ihres großen Vorbildes Putin. Sie zeigen auf die deutlichste Art, dass sie rückgratlose Vasallen des großen Kriegsherren geworden sind.

Für Kickl ist das Modell der Dreier-Koalition ein reines Placebo und ein altbekannter Murks. Dass sein Vorschlag in dieselbe Kategorie gehört, weil er von Haus aus nur die Interessen von Putin berücksichtigt, zeigt wieder einmal, dass derartige und undurchführbare Forderungen nur für die allerdümmsten seiner Wähler vorbereitet wurden. Denn natürlich gibt es in der EU auch Regeln, an welche man sich halten sollte. Also wäre die Finanzierung durch eine einbehaltene Unterstützung ein reiner Rechtsbruch. Und am Ende würde durch die dann fehlende Refinanzierung des Steuerzuckerls wieder nur der Steuerzahler die Rechnung zu zahlen haben.  Aber das sind eben die Rechten. Forderungen und Versprechen hinausposaunen, die am Ende nur Schall und Rauch sind, weil sie gedankenlos, wie vieles andere, unters Volk gebracht werden. Aber für deren Wähler reicht das.

Man sollte gerade bei derartigen hirnlosen Forderungen daher einmal hinterfragen, was andere Staaten über ein Land denken würden, welches einen Rechtsbruch nach dem anderen begeht. Weil wir ja nicht eben die USA sind, die sich das leisten können, würden wir kein verlässlicher Partner mehr für andere Staaten sein. Die Folgen wären vor allem für die Wirtschaft undenkbar. Und wenn in einem Staat selbst keine Regeln mehr gelten würden? Dann würde Anarchie das Ergebnis sein. Möchte man das?

14.03.2026
Tagesgeschehen betreffend Ungarn und der bevorstehenden Wahlen am 12. April 2026 sowie die Versuche, mit Hilfe Russlands diese Wahlen zu manipulieren.

Begriffsbestimmungen
*) Investigativjournalisten haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre intensive und oftmals monatelangen Recherchen verborgene Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzudecken. In Ländern wie Ungarn leben sie recht gefährlich, wie diverse Vorfälle schon gezeigt haben.

**) Mit Troll-Armeen führt Russland seit Jahrzehnten einen hybriden Krieg gegen demokratisch geführte Länder oder Personen der jeweiligen Regierungen durch. Ebenso wird damit versucht, Wahlen zu manipulieren bzw. zu beeinflussen. Hackerangriffe, Falschnachrichten und Verleumdungen sind dabei nur ein kleiner Teil der zur Verfügung stehenden Mittel. Mit tausenden Mitarbeitern wird dabei die Manipulation der öffentlichen Meinung vorangetrieben, indem sie in vielen Social-Media-Plattformen ihre Desinformationsbotschaften in den Kommentarbereichen platzieren.

Zuerst gab es einen Kommentar in den Leserbriefen, der sich mit der Sonntagskarikatur von Bruno auseinandersetzte. Orbán als Bremser der EU. Wie man das auch ins Gegenteil kehren kann, bewies wieder einmal ein echter Rechter als Leserbriefschreiber, der tatsächlich meinte, dass Orbán durch sein Verhalten die EU schützen würde. Für diesen IQ würden sich sogar MAGA-Anhänger schämen. 

Der Clou mit Orbán kam am Tag darauf, wo man sich so nebenbei zwei Geldtransporter der Ukraine mit 40 Millionen US-Dollar, 43 Mio. Euro und neun Kilogramm Goldbarren unter den Nagel riss. Bei uns würde man das einfach als Raubüberfall deklarieren. In Ungarn heißt das Verhinderung von Geldwäsche! Wer also immer noch denkt, Ungarn und dessen Führung wären keine Verbrecher, der muss wohl schon sehr lange mit Dummheit geschlagen worden sein.
Aber jetzt kommen bald die Wahlen in diesem Land. Ja, es gibt sogar einen aussichtsreichen Gegenkandidaten, der stimmenmäßig sogar in Front liegt. Nun hat Orbán nach Angaben eines Investigativjournalisten* aber noch einige Spezialisten aus Russland kommen lassen. Die haben in Moldawien zwar versagt, aber ein Versuch geht noch. Oder? Mit dem Kauf von Wählerstimmen, der Manipulation der eigentlichen Wahl und der Übernahme sämtlicher sozialen Medien wird sich doch wohl noch einiges richten lassen. Dafür gibt es eben „Beratung“ von drei russischen Polittechnologen, die mit Troll-Armee**, manipulierten Algorithmen und deren angstvollen Inhalten die Wähler verunsichern und mit Falschmeldungen überhäufen. Und ganz zum Schluss: Vielleicht könnte der Kandidat noch einen Unfall erleiden oder eine Fleischvergiftung? Oder wie in der Türkei wegen erfundener Verbindungen zu Terrororganisationen eingesperrt werden? 

Péter Magyar, einem Rechtsanwalt aus Budapest, jubeln gegenwärtig die Massen zu und er liegt bei den Umfragen ca. 8 Prozent vor Orbán. Man kann nur hoffen, dass er die Sache auch überlebt. Ungarn ist im Moment beispielgebend für eine extrem korrupte und von Russland gesteuerte Diktatur. All jene, die mit dieser Führung liebäugeln und Sympathiebesuche bei Orbán durchführen, wie der Landeshauptmann der Steiermark, Mario Kunasek, denken wohl auch an nichts anderes, als ebenso regieren zu wollen. Viel klarer kann man eine Situation wohl nicht darlegen. Der 12. April 2026 wird daher nicht nur in Ungarn, sondern auch auf die restlichen Länder der EU einen großen Einfluss haben.  

01.03.2026
Was viele Politiker nicht können, zeigen Menschen aus der Wirtschaft oder dem Sport. Einer davon als Beispiel, wie man andere Menschen erreichen kann.

derdara

Ja, es gibt sie, die Menschen, die ohne Vorlage, so richtig von der Seele weg, mit anderen kommunizieren können. Am Beispiel Christian Streich, früher Fußballtrainer beim SC Freiburg, der bei einer Pressekonferenz einmal so richtig seinen Frust, aber auch seine Bedenken betreffend der heutigen Gesellschaft vom Stapel ließ. Und so kann nur jemand reden, der auch überzeugt ist von dem, was er sagt. Keine Meinungen vom Blatt, die irgendein Berater zusammengestellt hat, und keine Floskeln, die keinen Inhalt haben. Nein, ehrliche Aufklärung vom Feinsten, an der sich viele Politiker der heutigen Zeit ein Beispiel nehmen sollten.
In seinem Statement ist auch die Rede von der „Weimarer Republik“. Für alle, die damit nichts anzufangen wissen, sei der Begriff kurz erklärt. Die „Weimarer Republik“ war in Deutschland in der Zeit von 1919 bis 1933, also nach dem Ersten Weltkrieg, der erste Versuch einer parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Sie scheiterte sowohl an der Weltwirtschaftskrise als auch an der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Und jeder weiß, was die Folgen waren. Streich spricht damit vor allem die Wähler der rechten AfD in Deutschland an, denen wohl nicht allen klar ist, was sie mit ihrer Wahl anrichten könnten. Aber gilt auch nicht dasselbe für Österreich? Ist nicht auch bei uns die Gefahr groß, durch die Wahl einer rechtspopulistischen Partei die Demokratie vielleicht zu verlieren? Alle sollten sich also die klug gewählten und ehrlichen Worte anhören und ansehen und lange darüber nachdenken.

25.02.2026
Nach der Trump-Rede zur Nation wurde vom Influencer "DerDara" der Inhalt und die Dummheit der Rechten wieder einmal in einmaliger Form dargebracht. Unbedingt ansehen!

derdara

Wer in kompakter Form einmal sehen und hören möchte, wie Rechtspopulisten arbeiten, lügen, übertreiben, beleidigen, aber auch berechenbar und durchschaubar sind, der sollte sich diesen Betrag vom DerDara ansehen. Klarer geht es nicht, wie dumm und dreist Rechte sein können. Allen voran der offensichtlich schwer gestörte Trump. Er und seine Anhänger zeigen offen, wie sehr sie Frauen, Dunkelhäutige und Ausländer benachteiligen, auch wenn sie ein dunkelhäutiges Kind als Beispiel nehmen, das von Krebs geheilt wurde. Das, obwohl gerade Trump die medizinische Versorgung durch Aussetzung des Obama-Plans für normale Bürger beinahe unerschwinglich gemacht hat. Ja, es wird gelogen, was das Zeug hält. 
Ganz zum Schluss des Beitrages fallen aber einige Sätze, die auch den größten Anhängern an der Seriosität rechter Politiker zu denken geben sollen. Vorwürfe bleiben unbeantwortet, Halbwahrheiten laut herausgebrüllt. Aber bei Widerstand: „So einfach brechen solche Politiker zusammen, wenn starke Politiker sich denen auch mal entgegenstellen!“, sagt der Moderator. Und: „Der Kampf gegen den Faschismus findet eben auch in den Medien statt. Da müssen Demokraten und Demokratinnen auch in der Lage sein, starke Momente zu erschaffen, um die Gefühle der Menschen zu gewinnen!“ Es lohnt sich jedenfalls, diesen oder ähnliche Beiträge anzusehen.
Und was hat Trump mit uns zu tun? Sind es nicht eben die AfD und die FPÖ, welche sich Beispiele an seiner und Putins Politik nehmen? Wer das alles nicht erkennt, dem kann ohnehin keiner mehr helfen.

22.02.2026
Kronen-Zeitung, Seite 3.
Empörung über Polit-Wutanfall beim Grönemeyer Konzert.

Nicht ganz richtig. Empört waren nur die Rechten!

Denkende Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, haben die Möglichkeit, ihre Gedanken und ihre Meinungen weiterzugeben. Und eigentlich ein wenig auch die Pflicht dazu. Grönemeyer hat das bei seinem Konzert in der Wiener Stadthalle getan. Gratulation! Und er hat gesagt, dass die Rechten wieder „in ihre Löcher zurückkriechen“ sollen. Herrlich! Der hat wohl das Buch gelesen, wo die Beschreibung stattfindet, wie die Rechten „aus den Löchern“ gekommen sind. Der im Publikum anwesende FPÖ-nahe Politikberater Stefan Petzner hat sich sofort, wie alle Rechten, davon angepatzt gefühlt und seinen Frust ins Netz gestellt. Wer das Buch schon gelesen hat, wird auch auf die Inhalte stoßen, dass Rechte immer wehleidig sind und ihren Frust in den von ihnen beherrschten sozialen Medien verbreiten. Sie sind wirklich leicht durchschaubar, die lieben Rechten. In der Krone werden natürlich nur Zitate der Rechten aus den sozialen Medien angeführt. Die Redakteure sollten eigentlich wissen, dass gerade diese Medien von den Rechten beherrscht werden und daher nicht die allgemeine Meinung vertreten. Ein Hinweis darauf wäre wohl sachlich richtig gewesen. Denn für Ärger, wie in der Schlagzeile steht, hat Grönemeyer nur bei den Rechten gesorgt. Und das als "Wutanfall" zu diffamieren ist wohl auch etwas rechts angesiedelt. Oder gehört die Krone auch schon zu den Rechten?

21.02.2026
Die im Buch auf Seite 107 beschriebene Wochensendung  „Der Wegscheider", mit dem gleichnamigen Moderator, schafft es doch immer wieder, noch einen ‚draufzusetzen‘.

Er hat es wieder geschafft, der Wegscheider und sein Till. Und hat die diversen Glückwünsche wegen des beginnenden Ramadan verurteilt.  Na ja, kann man, ist aber eher schwach, um damit gleich alle Durchführenden pauschal zu verurteilen. Aber er fand doch etwas für einen weiteren rechten Rundumschlag: das ZDF! Dort hat man sich den Fehler geleistet, ein KI-Fake-Video betreffend eines ICE-Einsatzes in den USA zu senden. Man hat sich vom ZDF zwar schon entschuldigt, aber so ein Fauxpas ist natürlich ein Fressen für die Rechtsdenker. Und diese bleiben ihrer Linie treu: dumm, durchschaubar und primitiv. Ihr Handeln ist vorhersehbar. Denn natürlich verschweigen diese Polemisierer, dass bei den diversen ICE-Einsätzen zwei Menschen ermordet wurden, Tausende unter widrigsten Bedingungen in Lagern festgehalten und von ICE-Mitgliedern auch misshandelt werden. Davon natürlich kein Wort. Dann kam noch Epstein zur Sprache, aber natürlich auch kein Wort zu Trump, der mit tausenden Einträgen in den Akten aufscheint. Man sieht wieder bestätigt, dass Rechtspopulisten jeden kleinsten Fehler Andersdenkender wie einen Ballon aufblasen, aber wesentliche Tatsachen, die sie nicht hören wollen, gerne weglassen. Na ja, für deren Wähler reicht das ja. Und der Wegscheider? Der ist jetzt wohl am tiefsten Punkt absolut mieser Berichterstattung angekommen. Schön langsam nähert sich der liebe Herr Doktor dem Durchschnitts-IQ eines MAGA-Anhängers.

06.02.2026
Eröffnung der Winterspiele in Mailand, JD Vance ausgebuht

Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Mailand wurde JD Vance, Vizepräsident der USA, bei der Einblendung seiner Person am Hauptbildschirm in der Halle von den Anwesenden extrem ausgebuht. Sogar der Moderator bemerkte es mit einem „Oops, da wurde gebuht!“.  Allen, die die Eröffnung live gesehen haben, ist das natürlich auch aufgefallen. Bei den zeitversetzten Ausstrahlungen in den USA wurde das Buhen durch eine neue Tonspur ersetzt, also herausgeschnitten. MAGA Anhänger nahmen dies zum Anlass, alle anderen Ansichten als Lüge darzustellen und behaupteten sogar, dass JD Vance lauter bejubelt worden wäre, als die italienische Abordnung. Tja, und die AfD-Anhänger nahmen natürlich diese Jubelmeldungen Wort für Wort in ihre Berichte auf, obwohl nach der Livesendung festgestanden ist, dass diese Meldungen falsch waren.

Wusste die AfD davon, dann haben sie bewusst Lügen verbreitet, so für die Dümmsten ihrer Anhänger. Wussten sie es nicht, gehören sie selbst zu den Dümmsten. Wie dumm kann eine Partei eigentlich sein? Aber wie viel dümmer sind deren Wähler?

05.02.2026
Leserbrief, Kronen Zeitung, Seite 29

Einmal muss es wieder sein, dass man einen Leserbrief ein wenig genauer unter die Lupe nimmt. Auch im Buch gibt es dafür Beispiele. Nun hat sich eine Dame mokiert, dass das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sich erdreistet hat, einen Bericht über den Rechtsextremismus in Österreich zu veröffentlichen. Natürlich etwas linkslastig, aber ist das nicht immer so? Wenn eine rechte Organisation etwas berichtet, ist das eben rechtslastig. Na und? Darüber regt sich heute keiner mehr auf. Die Dame aber schon. Denn sie gehört zu den „Wehleidigen“, aus der rechten Szene, die man nie kritisieren darf. Steht auch im Buch. Die Rechten sind wehleidig. Keine Kritik an den eigenen Ideologien, aber kräftig austeilen, wenn es ums Polemisieren geht. Und natürlich möchte die Dame am liebsten gleich Neuwahlen, weil die Regierung ohnehin Österreich „nicht aus dem Dreck“ ziehen werde. Vielleicht, aber immer noch besser als von Rechtspopulisten erst recht in den Dreck gezogen zu werden. Denn wie schon erwähnt: In keinem von Rechtspopulisten regierten Land geht es der Bevölkerung besser als uns in Österreich.

23.01.2026
Ex-FPÖ Politikerin im Ausland

Dazu ein Spruch aus dem Buch:
„Wenn ein Diktator einem Fan vor die Haustür kackt, wird der Fan immer noch sagen, dass es gut riecht!"

„Es ist kein Zufall, dass Hitler aus Österreich kam!" sprach die ehemalige Außenministerin Karin Kneissl einmal auf YouTube. In einem neuen Interview für ein Format mit dem Namen „Brücke nach Osten“ bezeichnet sie die Österreicher auch als „ein Volk von Hyänen". Bis heute erlebe sie aus Österreich „Boshaftigkeit, Niedertracht und Gehässigkeit“. Und ihr Freund Kickl? Hat es bis heute nicht der Mühe wert gefunden, sich von dieser Dame zu distanzieren. Schließlich ist auch er der Meinung, dass wir unter ihm und Putin besser aufgehoben wären.
Bei einer Umfrage der Kronen Zeitung, ob man bei der netten Dame nicht das Gehalt zurückfordern sollte, kam das übliche 68 % Ja zu 31 % Nein heraus. Ein Spiegelbild des derzeitigen Wählerverhaltens. Wenn es all denen bei Putin so gefällt, warum wandern die nicht auch aus, wie die Frau Kneissl?

23.01.2026
Soziale Medien ab 15 Jahren

Der in der Regierung diskutierte Vorschlag, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche einzuschränken, stößt bei der FPÖ natürlich auf Widerstand. Wird dieses Medium gerade von ihnen bis aufs Äußerste ausgereizt. Und aus jedem labilen Jugendlichen kann einmal ein rechter Wähler werden. Aber auch ein IS-Radikalist, ein fanatischer Muslim oder ein Burnout gefährdeter Erwachsener, der mit 35 seine Freundin umbringt.

Was kann man nachlesen?

Letztlich kann man festhalten, dass wirklich alles, was sich für die Fortsetzung einer Demokratie eignen würde, bei Rechtspopulisten nur Ablehnung findet. Auch was nur am Rande dem gleich kommen würde, wird sofort in Abrede gestellt. Dazu kommen noch die ewigen Quereleien, dass man ohnehin alle besser machen würde usw. Natürlich ist es manchmal zermürbend, wenn man immer wieder hört, wie schlecht es uns angeblich geht, wie unnötig die EU ist und wie wir alle von Migranten heimgesucht werden. Aber wenn man dann in Staaten schaut, die nicht in der EU sind, die keine Migranten haben und denen es dadurch angeblich besser als uns gehen würde, stellt man fest, dass das die größten Lügen des Jahrhunderts sind. In keinem dieser Staaten geht es der Bevölkerung besser, im Gegenteil. Sie leiden unter tristen sozialen Verhältnissen, der größte Teil des Behördenapparats ist korrupt, sie haben meist keine funktionierende Gesundheitsversorgung und ein großer Teil der Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Das sind die Ergebnisse bei autokraten Regierungen oder sagen wir es einfacher: in Diktaturen.